Startseite
Winter in St. Petersburg 2006
Winter in St. Petersburg 2007
St.Petersburg-Eremitage
Reiseverlauf St.Petersburg-Moskau
1. Reise - Welt
Schlösser-Burgen + anderes
Welt meiner Texte
Welt der Literatur + Gedanken
Bilderwelt
      




1 Jahr lang habe ich Dich angehimmelt, habe jede Gelegenheit genutzt, mit Dir zusammenzutreffen, Dir nahe zu sein. 1 Jahr lang blieb es nur ein Traum ... mein ganz großer Wunsch ! 

Dann, am 10. Februar war es tatsächlich soweit. Wir wurden eins ! 

Unsere erste Vereinigung war ein Feuerwerk; Aufmerksamkeit, Genuss und Wahrnehmung wechselten in kurzen ekstatischen Abständen und war einfach unvergesslich. 

Es war mir klar, dass wir einige Zeit zusammen verbringen mussten, um das Beisammensein so zu gestalten, dass es für uns Beide ein Genuss sein würde....dass wir einander so genau kennen, die Vorlieben und auch die Abneigungen, die Bedürfnisse, ja und auch die spleenigen Eigenheiten. 

Nun sehen wir uns täglich, und wann immer ich auf Dich zugehe ergreift mich dieses erhebende Glücksgefühl, das aus diesen wunderschönen Momenten des Zusammenseins resultiert. 

Natürlich verfolge ich auch mit gespannter Aufmerksamkeit, was andere über Dich zu berichten wissen ... allen denjenigen, die Negatives von Dir erzählen unterstelle ich mit selbstverständlicher Sicherheit, dass sie nicht genügend auf Dich eingehen, sie nur ihre egoistischen Ziele zu erreichen versuchen, sie Dir eben nicht die richtige und notwendige Zuwendung und Hingabe geben. Allen die Positives über Dich berichten, "hänge" ich an den Lippen, sauge jedes Wort mit wohligem Schauer auf. 

Deine ganz besondere Art Dich zu bewegen, mir die Möglichkeit zu geben, die Welt um mich herum wahrzunehmen und nicht "blind" daran vorbeizulaufen, Dein sonores Brummen, das ich in den ersten Tagen noch als Unwohlsein interpretierte - heute weiss ich, dass es Deine ganz besondere Art ist, mir Dein Wohlbefinden kundzutun - Deine eigenwillige Art, Deine kompromisslose Geradlinigkeit, Deine Ruhe und Ausgeglichenheit, die keine Hektik zulässt, ja und nicht zuletzt Dein aussergewöhnliches Äußeres, das man entweder liebt oder hasst. 

Es gibt, genau genommen, nichts, was ich an Dir auszusetzen hätte. Außer ..... ich fände es für unsere Zukunft schon einfach phänomenal, wenn ich Dich von der Chemie abbringen könnte .... aber ach, ich befürchte, dass mir das nicht langanhaltend gelingen wird. 

Und so freue ich mich auf unseren ersten gemeinsamen Frühling, freue mich auf jedes Wochenende, das wir zusammen verbringen werden, viel unternehmen, uns ansehen werden..... 

Oh, wie ich Dich liebe !!!!

Du, meine Knutschkugel......



... Du mein Smart ... !!!!

;-)



Ich bin ein Mensch,
ich bin keine Familie, kein Paar,
keine Gemeinschaft, ich bin ein Mensch zunächst einmal.
Manchmal liebe ich den bitteren Geschmack der Einsamkeit und geniesse diesen.
Stundenlange Spaziergänge ganz allein, einfach toll.
In die Nacht hinein arbeiten,
mein Licht ist das einzige, das noch brennt.
Probleme in mich hineinfressen.
Abends einsam am Ufer des Meeres stehen,
an der Grenze zwischen Land und Wasser und von den ungeheuren Energien was abbekommen.


Die Erfahrung, ich zu sein
und nicht gleichzeitig du und wir,
in mir gefangen zu sein, kann weh tun.
Ich sehe meine Grenzen
und versuche, sie zu überschreiten.
Es gibt kurze Augenblicke,
in denen habe ich das Gefühl, dass es gelingt,
Augenblicke der innigen Liebe,
des ausgelassenen Feierns,
des Einswerdens mit der Natur.
Aber stets gibt es ein Erwachen,
was mir mein Alleinsein
wieder schmerzhaft deutlich macht.

Ich bin ein Mensch.
Ich darf ein Mensch sein.
Ich bin als Mensch, als ich geschaffen.
Und nur daraus kann mehr entstehen.
Ich muss mich nicht selber machen.
Ich muss kein wir schaffen,
gegen keine Grenzen anrennen.
Ich darf mich vergessen und verlieren.
Und schon lebe ich und kann mich entwickeln.



An jeder Ecke sind sie zu finden,
und nicht nur da wo sie in glänzenden
Lettern an's schwarze Brett gehängt
werden, damit ein jeder davon Kenntnis
nimmt.

Wir sehen sie nur nicht, weil sie oftmals
nicht laut genug sind,
nicht grell genug sind,
nicht auffallend genug sind,
nicht aussergewöhnlich genug sind...

Die kleinen, nahezu lautlosen
Liebesgeschichten, die sich
unentwegt um uns herum abspielen.
Die wir nur nicht wirklich
als solche er-leben, wahrnehmen.
An denen wir vorbeisehen.

Weil sie uns zu alltäglich sind ?

Weil sie uns nicht betreffen ?

Weil sie unseren Hunger nicht stillen?

Ist es denn nicht so, dass von jedem
Glück ein kleiner Glücksfunken auf
uns herüberspringt ? Dass Glück strahlt,
und uns diese Strahlen eigentlich wärmen
sollten, wenn wir es denn zuliessen ?

Wir sehen sie nur nicht, weil sie oftmals
nicht laut genug sind,
nicht grell genug sind,
nicht auffallend genug sind,
nicht aussergewöhnlich genug sind...

Die ersten Sonnenstrahlen am Morgen,
die vorsichtig durch das Blattwerk
einer Kastanie den Boden berühren
und liebkosen....

Das erste Piepsen der Vögel am Morgen,
wenn sie den Tag freudig begrüssen und
vor Freude über diesen Tag loszwitschern
was ihre kleinen Kehlen hergeben....

Der Tautropfen auf dem Grashalm, der
sich vor lauter Glück perlend den
Halm hinterkugelt.

Das Fohlen, das zum ersten Mal mit der
Mutter auf die Weide darf und wie verrückt
mit den Beinchen wirbelnd die ersten
Freudessprünge macht.

Wir sehen sie nur nicht, weil sie oftmals
nicht laut genug sind,
nicht grell genug sind,
nicht auffallend genug sind,
nicht aussergewöhnlich genug sind...

Der Busfahrer, der sich einfach nur
freut, dass an der Haltstelle Hauptpost
wie jeden Morgen die wunderschöne junge
Frau einsteigt und ihn anlächelt.

Die alte Frau, die wie jeden
Morgen ein Schälchen Milch auf die
Terrasse stellt und sich freut, dass
die kleine schwarze Katze wiederkommt,
und sie eine Viertelstunde nicht alleine
ist.

Der kleine Junge, gerade neu in der Stadt,
der einfach nur glücklich ist, wenn der
Nachbarjunge ihn am Nachmittag zu spielen
abholt.

Alles kleine Liebesgeschichten, Liebesgeschichten
über das Leben, an unser Leben. Und wenn wir diese
kleinen Liebesgeschichten nicht sehen können,
nicht wahrnehmen können, wie sollen wir je wissen, je erkennen,
was eine grosse Liebesgeschichte ist.


Gib' diesem Jahr den Abschiedskuss !
Ein Blick zurück -
nein, nicht im Zorn,
in Traurigkeit...
adieu ihr Sorgen ...
adieu ihr Nöte ...
adieu ihr Zweifel an anderen ...
adieu ihr Zweifel an mir selbst ...
adieu Traurigkeit
und adieu all das, was mir das Herz
und die Seele schwer machte, was mich traurig stimmte...
Ich gebe Dir den Abschiedskuss,
geh' Deiner Wege !!
Ich lass Dich gerne ziehn'.


Ich gebe Dir den Abschiedskuss,
und seh' nach vorne voller Zuversicht,
hab' mit Dir abgeschlossen !


Ich gebe Dir den Abschiedskuss,
geh' Deiner Wege,
ich lass Dich gerne ziehn'.....


" Z e i t "



Wir sprechen von Zeitabschnitten - Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft. Doch Hand auf's Herz - haben wir nicht zumeist den Eindruck, dass nur die Gegenwart für uns präsent ist ?


Gegenwart ist für mich nicht greifbar! Kaum dass ich einen Satz geschrieben habe, ist er schon Vergangenheit. Jedoch Vergangenheit ist ein Teil von mir, der mich zu dem gemacht hat, was ich Heute bin. Und jeder Atemzug in der sogenannten Gegenwart prägt mich erneut .... und jede Tätigkeit von mir nimmt in irgendeiner Form Einfluss auf die Zukunft - ja und resultiert aus meiner Vergangenheit.
Was verbindet denn Vergangenheit und Zukunft ? Richtig ... das Bindeglied ist der Mensch als Individuum ... zwischen Vergangenheit und Zukunft gibt es keine Zeitepoche ... es gibt nur den einzelnen Menschen mit dem was er tut, denkt, was auch immer ... Gegenwart ist für mich der Mensch ....


Copyright GD

 
   
   
   
Top