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1 Jahr lang habe ich
Dich angehimmelt, habe jede Gelegenheit genutzt, mit Dir
zusammenzutreffen, Dir nahe zu sein. 1 Jahr lang blieb es nur ein Traum
... mein ganz großer Wunsch !
Dann, am 10. Februar war es tatsächlich soweit. Wir wurden eins !
Unsere
erste Vereinigung war ein Feuerwerk; Aufmerksamkeit, Genuss und
Wahrnehmung wechselten in kurzen ekstatischen Abständen und war einfach
unvergesslich.
Es war mir klar, dass wir einige Zeit zusammen
verbringen mussten, um das Beisammensein so zu gestalten, dass es für
uns Beide ein Genuss sein würde....dass wir einander so genau kennen,
die Vorlieben und auch die Abneigungen, die Bedürfnisse, ja und auch
die spleenigen Eigenheiten.
Nun sehen wir uns täglich, und wann
immer ich auf Dich zugehe ergreift mich dieses erhebende Glücksgefühl,
das aus diesen wunderschönen Momenten des Zusammenseins resultiert.
Natürlich
verfolge ich auch mit gespannter Aufmerksamkeit, was andere über Dich
zu berichten wissen ... allen denjenigen, die Negatives von Dir
erzählen unterstelle ich mit selbstverständlicher Sicherheit, dass sie
nicht genügend auf Dich eingehen, sie nur ihre egoistischen Ziele zu
erreichen versuchen, sie Dir eben nicht die richtige und notwendige
Zuwendung und Hingabe geben. Allen die Positives über Dich berichten,
"hänge" ich an den Lippen, sauge jedes Wort mit wohligem Schauer auf.
Deine
ganz besondere Art Dich zu bewegen, mir die Möglichkeit zu geben, die
Welt um mich herum wahrzunehmen und nicht "blind" daran vorbeizulaufen,
Dein sonores Brummen, das ich in den ersten Tagen noch als Unwohlsein
interpretierte - heute weiss ich, dass es Deine ganz besondere Art ist,
mir Dein Wohlbefinden kundzutun - Deine eigenwillige Art, Deine
kompromisslose Geradlinigkeit, Deine Ruhe und Ausgeglichenheit, die
keine Hektik zulässt, ja und nicht zuletzt Dein aussergewöhnliches
Äußeres, das man entweder liebt oder hasst.
Es gibt, genau
genommen, nichts, was ich an Dir auszusetzen hätte. Außer ..... ich
fände es für unsere Zukunft schon einfach phänomenal, wenn ich Dich von
der Chemie abbringen könnte .... aber ach, ich befürchte, dass mir das
nicht langanhaltend gelingen wird.
Und so freue ich mich auf
unseren ersten gemeinsamen Frühling, freue mich auf jedes Wochenende,
das wir zusammen verbringen werden, viel unternehmen, uns ansehen
werden.....
Oh, wie ich Dich liebe !!!!
Du, meine Knutschkugel......

... Du mein Smart ... !!!!
;-)


Ich bin ein Mensch, ich bin keine Familie, kein Paar, keine Gemeinschaft, ich bin ein Mensch zunächst einmal. Manchmal liebe ich den bitteren Geschmack der Einsamkeit und geniesse diesen. Stundenlange Spaziergänge ganz allein, einfach toll. In die Nacht hinein arbeiten, mein Licht ist das einzige, das noch brennt. Probleme in mich hineinfressen. Abends einsam am Ufer des Meeres stehen, an der Grenze zwischen Land und Wasser und von den ungeheuren Energien was abbekommen.
Die Erfahrung, ich zu sein und nicht gleichzeitig du und wir, in mir gefangen zu sein, kann weh tun. Ich sehe meine Grenzen und versuche, sie zu überschreiten. Es gibt kurze Augenblicke, in denen habe ich das Gefühl, dass es gelingt, Augenblicke der innigen Liebe, des ausgelassenen Feierns, des Einswerdens mit der Natur. Aber stets gibt es ein Erwachen, was mir mein Alleinsein wieder schmerzhaft deutlich macht.
Ich bin ein Mensch. Ich darf ein Mensch sein. Ich bin als Mensch, als ich geschaffen. Und nur daraus kann mehr entstehen. Ich muss mich nicht selber machen. Ich muss kein wir schaffen, gegen keine Grenzen anrennen. Ich darf mich vergessen und verlieren. Und schon lebe ich und kann mich entwickeln.

An jeder Ecke sind sie zu finden, und nicht nur da wo sie in glänzenden Lettern an's schwarze Brett gehängt werden, damit ein jeder davon Kenntnis nimmt.
Wir sehen sie nur nicht, weil sie oftmals nicht laut genug sind, nicht grell genug sind, nicht auffallend genug sind, nicht aussergewöhnlich genug sind...
Die kleinen, nahezu lautlosen Liebesgeschichten, die sich unentwegt um uns herum abspielen. Die wir nur nicht wirklich als solche er-leben, wahrnehmen. An denen wir vorbeisehen.
Weil sie uns zu alltäglich sind ?
Weil sie uns nicht betreffen ?
Weil sie unseren Hunger nicht stillen?
Ist es denn nicht so, dass von jedem Glück ein kleiner Glücksfunken auf uns herüberspringt ? Dass Glück strahlt, und uns diese Strahlen eigentlich wärmen sollten, wenn wir es denn zuliessen ?
Wir sehen sie nur nicht, weil sie oftmals nicht laut genug sind, nicht grell genug sind, nicht auffallend genug sind, nicht aussergewöhnlich genug sind...
Die ersten Sonnenstrahlen am Morgen, die vorsichtig durch das Blattwerk einer Kastanie den Boden berühren und liebkosen....
Das erste Piepsen der Vögel am Morgen, wenn sie den Tag freudig begrüssen und vor Freude über diesen Tag loszwitschern was ihre kleinen Kehlen hergeben....
Der Tautropfen auf dem Grashalm, der sich vor lauter Glück perlend den Halm hinterkugelt.
Das Fohlen, das zum ersten Mal mit der Mutter auf die Weide darf und wie verrückt mit den Beinchen wirbelnd die ersten Freudessprünge macht.
Wir sehen sie nur nicht, weil sie oftmals nicht laut genug sind, nicht grell genug sind, nicht auffallend genug sind, nicht aussergewöhnlich genug sind...
Der Busfahrer, der sich einfach nur freut, dass an der Haltstelle Hauptpost wie jeden Morgen die wunderschöne junge Frau einsteigt und ihn anlächelt.
Die alte Frau, die wie jeden Morgen ein Schälchen Milch auf die Terrasse stellt und sich freut, dass die kleine schwarze Katze wiederkommt, und sie eine Viertelstunde nicht alleine ist.
Der kleine Junge, gerade neu in der Stadt, der einfach nur glücklich ist, wenn der Nachbarjunge ihn am Nachmittag zu spielen abholt.
Alles kleine Liebesgeschichten, Liebesgeschichten über das Leben, an unser Leben. Und wenn wir diese kleinen Liebesgeschichten nicht sehen können, nicht wahrnehmen können, wie sollen wir je wissen, je erkennen, was eine grosse Liebesgeschichte ist.

Gib' diesem Jahr den Abschiedskuss ! Ein Blick zurück - nein, nicht im Zorn, in Traurigkeit... adieu ihr Sorgen ... adieu ihr Nöte ... adieu ihr Zweifel an anderen ... adieu ihr Zweifel an mir selbst ... adieu Traurigkeit und adieu all das, was mir das Herz und die Seele schwer machte, was mich traurig stimmte... Ich gebe Dir den Abschiedskuss, geh' Deiner Wege !! Ich lass Dich gerne ziehn'.
Ich gebe Dir den Abschiedskuss, und seh' nach vorne voller Zuversicht, hab' mit Dir abgeschlossen !
Ich gebe Dir den Abschiedskuss, geh' Deiner Wege, ich lass Dich gerne ziehn'.....

" Z e i t "
Wir sprechen von Zeitabschnitten - Vergangenheit - Gegenwart - Zukunft. Doch Hand auf's Herz - haben wir nicht zumeist den Eindruck, dass nur die Gegenwart für uns präsent ist ?
Gegenwart ist für mich nicht greifbar! Kaum dass ich einen Satz geschrieben habe, ist er schon Vergangenheit. Jedoch Vergangenheit ist ein Teil von mir, der mich zu dem gemacht hat, was ich Heute bin. Und jeder Atemzug in der sogenannten Gegenwart prägt mich erneut .... und jede Tätigkeit von mir nimmt in irgendeiner Form Einfluss auf die Zukunft - ja und resultiert aus meiner Vergangenheit. Was verbindet denn Vergangenheit und Zukunft ? Richtig ... das Bindeglied ist der Mensch als Individuum ... zwischen Vergangenheit und Zukunft gibt es keine Zeitepoche ... es gibt nur den einzelnen Menschen mit dem was er tut, denkt, was auch immer ... Gegenwart ist für mich der Mensch ....
Copyright GD
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